
Konfirmandenjahrgang 2025/2026 – Anmeldung

Evangelische Gemeinde Appenheim
Auf Beschluss der Kirchensynode werden in allen Dekanaten Nachbarschaften, die eng zusammenarbeiten, gebildet. Begründet wird das von der Landeskirche damit, dass die Zahl der evangelischen Christen stark sinkt und dass deswegen die Kirchensteuereinnahmen auch deutlich zurückgehen. Dadurch sinkt die Zahl der Pfarrstellen und die Zahl der Gebäude muss vermindert werden, da nicht mehr alle Gebäude finanziert werden können.
Zu unserer Nachbarschaft 3 gehören die Kirchengemeinden Appenheim, Bubenheim, Engelstadt, Essenheim, Gau-Algesheim, Jugenheim, Nieder-Hilbersheim, Nieder-Olm, Ober-Hilbersheim und Stadecken-Elsheim. Das ist ein sehr langgezogenes Gebilde und mit Nieder-Olm bilden wir keinen Sozialraum und haben auch sonst wenig Verbindung. Wir wären lieber in der Nachbarschaft 2, Ingelheim, gewesen. Dieser eigentlich passende Wunsch wurde vom Dekanat abgelehnt.
In unserer Nachbarschaft werden sich die Kirchengemeinden zu einer oder zwei Gesamtkirchengemeinden zusammenschließen. Dabei werden die Gemeinden einen Gesamtkirchenvorstand wählen. Für die einzelne Kirchengemeinde wird ein Ortsausschuss benannt werden, der die geistlichen Impulse und Aktivitäten vor Ort begleiten und steuern soll. Für Gebäude und Finanzen wird der Gesamtkirchenvorstand verantwortlich sein. Das Verkündigungsteam bestehend aus den Pfarrern, den Gemeindepädagoginnen und den hauptamtlichen Kirchenmusikern wird ein Konzept für Konfirmandenunterricht und Gottesdienstplanung erarbeiten. Den einzelnen Kirchengemeinden wird dabei wenig Selbstständigkeit bleiben.
Zur Zeit arbeiten wir vorwiegend an einer passenden Satzung für den Zusammenschluss und am Gebäudeplan. Hierbei wird ein Teil der Gemeindehäuser und der Pfarrhäuser verkauft werden müssen oder , wie es ja Appenheim möchte, in finanzieller Eigenregie der Kirchengemeinde unterhalten werden müssen. Bei den zu verkaufenden Gemeindehäusern ist ja auch Appenheim schon betroffen, wo das Gemeindehaus schon verkauft ist.
Wir hoffen, dass die Neuordnung der EKHN möglichst gut gelingt und dass wir in unseren Kirchengemeinden ein reges und lebendiges Gemeindeleben erhalten können. Dabei wünschen wir uns viele gute Ideen für gemeinsame Aktivitäten und brauchen und wünschen uns viele Mitarbeitende und Gottesdienstteilnehmer. Denn ohne aktive Teilhabe und Teilnahme stirbt die Kirchengemeinde.
Für die evangelische Kirchengemeinde Joachim Schäfer
Ende 2023 wurde die Außenrenovierung der Kirche abgeschlossen. Damit ist das Kirchendach sicher für lange Zeit wieder dicht und unsere Kirche erstrahlt in neuem Weiß. In Zusammenarbeit mit der Baudirektion der Landeskirche, Frau Dr. Schulz, der Denkmalpflege RLP, Frau Dr. Weber, der Architektin der Regionalverwaltung, Frau Milz und dem von der Außenrenovierung vertrauten Architekten Büro Macholz, Kummer, Baar, beschloss der Kirchenvorstand eine Innenrenovierung anzugehen. Der Beginn der Arbeiten war für Anfang März 2025 geplant und es wurde auch fristgerecht begonnen. Mittlerweile sind die Sitzbänke, der Altar und der Pfarrstuhl in der Kirche ausgebaut und in der Halle von Familie Erik Diehl dankenswerterweise eingelagert, die Heizung und Stromleitungen sind abgeklemmt und die Staubwand zur Freilegung der Nische, da wo früher der Eingang (Südseite) zur Kirche war, gestellt. Die Orgel ist teils ausgebaut, teils eingehaust und die restauratorische Begutachtung, was an den Innenbemalungen und aus der Bauzeit stammt und noch erhalten ist, abgeschlossen. Die dafür notwendigen Untersuchungen waren ja im letzten Jahr schon gut sichtbar.
An baulichen Veränderungen des Innenraums ist nun geplant die ersten beiden Bankreihen zu entfernen und durch eine Bestuhlung zu ersetzen, damit wir in der Kirche mehr Gestaltungsmöglichkeiten und Platz um den Altar erhalten und z.B. Andachten auch im Bereich der entstehenden Wandnische feiern können. Am Eingang rechts soll bis zum Tragebalken der Empore ein abgeschlossener Raum entstehen, in dem wir unsere notwendigen Gebrauchsgegenstände aufbewahren und z.B. auch spülen können. Die Kirche wird auch ein neues Beleuchtungskonzept erhalten, auf das wir sehr gespannt sind. Zwischendurch wird in der Kirche viel Staub und Schmutz entstehen, der Arbeit erfordern wird.
Die Neugestaltung und die restauratorischen Maßnahmen werden, wenn sie wie geplant ablaufen, bis in den Frühsommer 2026 dauern. So lange werden wir unsere Gottesdienste in der Zehntscheune, danke an die weltliche Gemeinde, oder bei schönem Sommerwetter auch im Freien feiern und freuen uns dabei auf viel Gemeinschaft und ein frohes Miteinander.
Beim Feiern im Freien kann ich noch anfügen, dass nach Abschluss der Innenrenovierung eine Neugestaltung des Außengeländes mit einem oberhalb der Treppe an der Kirche verlaufenden barrierefreien Zugang zur Zehntscheune geplant ist.
Wir freuen uns und sind sehr gespannt, wie schön unsere Kirche und das Außengelände sein werden. Freuen Sie sich alle mit uns, besuchen Sie gerne die Kirchenbaustelle und machen Sie Gebrauch von unseren Angeboten. Haben Sie gerne auch selber Ideen, die wir gemeinsam umsetzen können. Wir danken allen, die helfen, damit das Werk gelingt. Möge Gott es freundlich und mit Wohlwollen ansehen.
Für die evangelische Kirchengemeinde Christine und Joachim Schäfer
Die Liturgiekreisgottesdienste in Ober-Hilbersheim waren in der Vergangenheit spärlich besucht. Das hatte uns immer deprimiert, weil in unseren anderen beiden Gemeinden sind sie sehr beliebt. Was könnte Abhilfe schaffen?
Und weil ich im letzten Jahr so begeistert war vom Fastnachtsgottesdienst von Pfarrer Holzbrecher (der ganze Gottesdienst war in gereimter Form) dachte ich mir, wir treten in seine Fußstapfen. Jaaa, endlich ein Gottesdienst in gereimter Form! Unseren neue Pfarrer Meister konnte ich schnell begeistern. Er sagte ziemlich sofort zu 2 Lieder zu singen, die er auch in einer Sitzung in Essenheim singen würde. Andere Liturgiekreismitglieder waren eher skeptisch, nicht, dass es albern klingt… Nun gut der Termin stand fest; jetzt ging es an die Vorbereitungen. Obwohl ich ja nicht so firm im Reimen bin, hatte ich schnelle die Begrüßung für den Gottesdienst geschrieben. Gereimt!! Ich schreibe gerne Gottesdienste, aber in gereimter Form, das war ganz neu. Und dann „uff rheinhessisch“. „Mein Mann schmeißt sich immer fort, sach ich mal uff rheinhessisch e Wort!“ So ist das auch. Aber es hat viel Spaß gemacht und ich war ganz stolz auf mein Werk. Beim ersten Vorbereitungs-Treffen habe ich das dann auch vorgelesen und, siehe da, es gefiel. Schnell kamen andere Beiträge dazu – ein Glaubensbekenntnis in gereimter Form und ein Vater Unser, Leonhard wollte mit Hans-Rainer Heucher Schunkellieder singen, es gab ein witziges Gebet, das uns alles super gut gefiel, Ilse Hahnemann wollte was in Ihrer Bütt vortragen. Die Vorbereitungen gingen flott und effektiv, wir sind ein eingespieltes Team. Ich hatte noch einen Dialog zwischen Schäfchen und Struwwel, dem neugierigen Hund geschrieben, die beide die Fastnacht erklärten; Schließlich haben wir ja einen Bildungsauftrag J
Und dann kam der Tag. Im Anschluss sollte es Kreppel und Suppe im Gemeindehaus geben. Am Vortag hatte ich mir noch einmal alles laut vorgelesen – das wird ein Spaß!!!
Und dann hatte ich Husten die ganze Nacht und morgens gar keine Stimme mehr!!! Hilfe, was jetzt? Meine Stimme war wie ein Reibeisen; die von der Hildegard Kneef war anmutig und grazil dagegen.
Ich rief Simone Kirsch an und sagte: Hier ist die Karin, auch wenn sich das nicht so anhört!! Du liebe Güte. Es war noch früh am Morgen, schnell wurde umorganisiert, Ersatz für meine Teile gefunden, sogar den Dialog hat Reinhard mit übernehmen müssen. Mit Tränen in den Augen lag ich daheim im Bett. Nachmittags nach dem Gottesdienst wollten wir in Urlaub fahren! Alles dahin! Zum Heulen!!!!
Dank der Heike Thiemann habe ich dann ziemlich bald nach dem Gottesdienst schon Bilder und Filmchen davon in ihren Status ansehen können – ein kleiner Trost. Es muss wohl sehr schön gewesen sein!!!! Das machen wir nächstes Jahr wieder – dann hoffentlich mit mir!
Karin Bitz
Wissenswertes zu der besonderen Beziehung des Friedensnobelpreisträgers zu Rheinhessen
Seit dem 14. Januar 2025 gedenken wir des 150. Geburtstags von Albert Schweitzer, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er war Theologe, Philosoph, Organist und Arzt, der mit seiner Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“ bis heute inspiriert. In Lambarene (Gabun) baute er ein Krankenhaus auf, das bis heute besteht. Für sein unermüdliches humanitäres Engagement erhielt er 1952 den Friedensnobelpreis, der ihm 1954 in Oslo überreicht wurde. Sein Denken und Handeln bildeten eine glaubwürdige Einheit, die sich besonders in seiner tiefen Verantwortung für Mensch und Natur zeigte.
Ein Ethiker für alle Kreatur
Tagsüber unermüdlich als Arzt und für den Ausbau des Urwald-Krankenhauses tätig, saß Schweitzer nachts „am Krankenbett der Menschheit“. Er betrachtete den technischen Fortschritt und die Kulturentwicklung Anfang des 20. Jahrhunderts mit tiefer Sorge. Neben dem ungeheuren Zuwachs an Wissen und Können musste er feststellen, dass der moderne Mensch ethisch-geistig immer mehr verkümmerte. In allen Bereichen sah Schweitzer die Gefahr zunehmender Unmenschlichkeit aufziehen. Er erkannte, dass die Zukunft der Menschheit davon abhängt, inwieweit es gelingt, ein tragfähiges Fundament der Ethik zu finden, welches alle weltanschaulich-religiösen und kulturellen Unterschiede der Völker überbrückt. Diese Vorstellung bildet das Fundament für Schweitzers „Ehrfurcht vor dem Leben“ – eine neue Humanitätsgesinnung, die sich für alles Leben dieser Erde verantwortlich weiß.
Albert Schweitzer und Rheinhessen
Die enge Freundschaft mit dem Niersteiner Weingutsbesitzer Karl-Ludwig Schmitt führte Albert Schweitzer immer wieder nach Rheinhessen. Im Hause Schmitt lernte er viele prominente Persönlichkeiten, wie Dr. Elsie Kühn-Leitz und Dr. Ernst Leitz jun., der bedeutenden Pianistin Elly Ney, dem bekannten Bildhauer Louis Mayer oder die Familie des Kirchenpräsidenten Martin Niemöller kennen. In der Oppenheimer Katharinenkirche spielte er die berühmte Walckerorgel spielte. Er gab dort Konzerte und probte ausgiebig auf dem Instrument, das er besonders schätzte. Ein weiterer bedeutender Weggefährte Schweitzers in Rheinhessen war der Atomphysiker und Bundestagsabgeordnete Karl Bechert aus Gau-Algesheim. Bechert war ein entschiedener Kritiker der atomaren Aufrüstung und unterstützte Schweitzer maßgeblich bei der Formulierung seiner Anti-Atomwaffen-Appelle, die 1957/58 über Radio Oslo weltweit ausgestrahlt wurden. Diese trugen wesentlich zur internationalen Friedensbewegung bei.
Ein Erbe, das verpflichtet
In Deutschland setzen sich mehrere Organisationen für die Bewahrung seines Erbes ein. Der Deutsche Hilfsverein für das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene e.V. trägt wesentlich zur Erhaltung und Weiterentwicklung des Krankenhauses bei. Die Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum Frankfurt am Main widmet sich der Verbreitung seines geistigen und ethischen Werkes und unterstützt das Deutsche Albert-Schweitzer-Zentrum in Offenbach mit Archiv und Museum.
Anlässlich seines Jubiläums finden bundesweit zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt, darunter Orgelkonzerte, Vorträge, Lesungen und Tagungen. Weitere Informationen gibt es unter: www.albert-schweitzer-heute.de, aber auch auf der Website des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim https://evangelisches-dekanat-ingelheim-oppenheim.de/ .
7. März 2025 | Weltgebetstag von den Cookinseln
„WUNDERBAR GESCHAFFEN!“
vc – einer Inselgruppe im Südpazifik, viele, viele Tausend Kilometer von uns entfernt – laden ein, ihre positive Sichtweise zu teilen: Wir sind „wunderbar geschaffen!“ und die Schöpfung mit uns.
Ein erster Blick auf die 15 weit verstreut im Südpazifik liegenden Inseln könnte dazu verleiten, das Leben dort nur positiv zu sehen. Es ist ein Tropenparadies und der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig der etwa 15.000 Menschen, die auf den Inseln leben.
Ihre positive Sichtweise gewinnen die Schreiberinnen des Weltgebetstag-Gottesdienstes aus ihrem Glauben – und sie beziehen sich dabei auf Psalm 139. Trotz zum Teil auch problematischer Missionierungserfahrungen wird der christliche Glaube auf den Cookinseln von gut 90 Prozent der Menschen selbstverständlich gelebt und ist fest in ihre Tradition eingebunden. Die Schreiberinnen verbinden ihre Maorikultur, ihre besondere Sicht auf das Meer und die Schöpfung mit den Aussagen von Psalm 139. Wir sind eingeladen, die Welt mit ihren Augen zu sehen, ihnen zuzuhören, uns auf ihre Sichtweisen einzulassen.
Die Christinnen der Cookinseln sind stolz auf ihre Maorikultur und Sprache, die während der Kolonialzeit unterdrückt war. Und so finden sich Maoriworte und Lieder in der Liturgie wieder. Mit Kia orana grüßen die Frauen – sie wünschen damit ein gutes und erfülltes Leben.
Nur zwischen den Zeilen finden sich in der Liturgie auch die Schattenseiten des Lebens auf den Cookinseln. Es ist der Tradition gemäß nicht üblich, Schwächen zu benennen, Probleme aufzuzeigen, Ängste auszudrücken. Selbst das große Problem der Gewalt gegen Frauen und Mädchen wird kaum thematisiert. Expert*innen bezeichnen die häusliche und sexualisierte Gewalt als „most burning issue“. Auch die zum Teil schweren gesundheitlichen Folgen des weit verbreiteten massiven Übergewichts vieler Cookinsulaner*innen werden nur andeutungsweise in der Liturgie erwähnt.
„wunderbar geschaffen!“ sind diese 15 Inseln. Doch ein Teil von ihnen – Atolle im weiten Meer – ist durch den ansteigenden Meeresspiegel, Überflutungen und Zyklone extrem bedroht oder bereits zerstört. Welche Auswirkungen der mögliche Tiefseebergbau für die Inseln und das gesamte Ökosystem des (Süd-)Pazifiks haben wird, ist unvorhersehbar. Auf dem Meeresboden liegen wertvolle Manganknollen, die seltene Rohstoffe enthalten und von den Industrienationen höchst begehrt sind. Die Bewohner*innen der Inseln sind sehr gespalten, was den Abbau betrifft – zerstört er ihre Umwelt oder bringt er hohe Einkommen?
Welche Sicht haben wir, welche Position nehmen wir ein – was bedeutet „wunderbar geschaffen!“ in unseren Kontexten? Was hören wir, wenn wir den 139. Psalm sprechen? Sie sind herzlich eingeladen, am Freitag, 7. März 2025 einen der ökumenischen Weltgebetstag-Gottesdienste in Ihrer Nähe zu besuchen.
Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V.
Mehr Informationen: www.weltgebetstag.de
Bild zum Weltgebetstag 2025 mit dem Titel „Wonderfully Made“ von den Künstlerinnen Tarani Napa und Tevairangi Napa
© 2023 World Day of Prayer International Committee, inc.
Lasst uns daher gemeinsam Weltgebetstag feiern, der rund um den Globus gefeiert wird, und alle Menschen auf der Welt, egal welcher Konfession, miteinander verbindet. Daher wollen wir in unseren drei Welzbachtal-Gemeinden auch den Weltgebetstag, auf ökumenischer Ebene, feiern. Feiern Sie deshalb mit uns:
18 Uhr im Pfarrsaal der kath. Kirche in Appenheim
18 Uhr in der Zehntscheune (Vereinsraum im Erdgeschoß) in Nieder-Hilbersheim
19 Uhr im ev. Gemeindehaus in Ober-Hilbersheim
Anschließend dürfen wir Sie in Ober-Hilbersheim und Nieder-Hilbersheim zu landestypischen Speisen einladen.
Auf Ihr Kommen freuen sich die ökum. Weltgebetstags-Teams.
„Die Zerbrechlichkeit von Gottes Schöpfung ist mir als Theologe sehr bewusst, ihre Bewahrung liegt mir besonders am Herzen“, erklärt Pfarrer Christian Brost. Als neuer Inhaber der Pfarrstelle für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim (seit dem 1. Januar 2025) wird er sich intensiv mit Nachhaltigkeit, politischer Bildung und sozialer Gerechtigkeit befassen.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Unterstützung der Nachbarschaftsräume des Dekanats bei der Umsetzung des Klimaschutzplans der EKHN, um das Ziel der Treibhausgasneutralität zu erreichen. Beim „Nachhaltigkeitstresen“ in Bingen wird er mit Ehrenamtlichen und Kooperationspartnern Menschen dazu einladen, ihren ökologischen Handabdruck zu vergrößern. Zudem wird er das Jugendpräventionsprojekt „Gewalt hat eine Geschichte“ in Zusammenarbeit mit dem Team des Oppenheimer Jugendhauses ausweiten, um die Gedenkarbeit an die Verbrechen der NS-Zeit zu stärken.
In der zweiten Hälfte seines Dienstes bleibt Brost weiterhin als Pfarrer im Nachbarschaftsraum 2 (Ingelheim) tätig und ist Seelsorger für die evangelischen Christ:innen in Heidesheim. Außerdem engagiert er sich als Mitglied des Dekanatssynodalvorstands und begleitet die Steuerungsgruppe des Nachbarschaftsraums 3 im Kirchenentwicklungsprozess ekhn2030.
Die feierliche Einführung von Pfarrer Brost in sein neues Amt findet am 27. April um 15:00 Uhr in der Burgkirche Ingelheim statt. Während des Gottesdienstes wird das Dekanat mit dem „Grünen Hahn“ ausgezeichnet, der für aktiven Umwelt- und Klimaschutz in kirchlichen Einrichtungen steht.
Hilke Wiegers
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit EV. Dekanat Ingelheim-Oppenheim (Text und Foto)
Auch im Jahr 2025 soll wieder eine Feier der Jubelkonfirmation stattfinden. Alle Kirchengemeindemitglieder, die in diesem Jahr 25, 50, 60, 65 … jähriges Jubiläum feiern sind dazu herzlich eingeladen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte im Ev. Pfarrbüro in Appenheim Tel. 0 67 25 99 21 70 oder per E-Mail .
Die Jubelkonfirmation wird an Pfingstsonntag, den 08. Juni 2025 um 10.30 Uhr in der ev. Kirche in Ober-Hilbersheim stattfinden.